• Nach vier Monaten am Markt: Starke Nachfrage nach Exportfinanzierungen und -versicherung im Small-Ticket-Bereich
  • Mittlere Ticket-Größe der Anfragen liegt bei 1,5 Mio. Euro
  • GUS, Nordafrika, Südostasien, Lateinamerika als Zielländer im Fokus deutscher KMU

Hamburg, 19.12.2019 – Gelungener Marktstart für HandEX: In den ersten vier Monaten haben kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bereits Kreditleistungen von über 100 Millionen Euro angefragt. Das Fintech bietet Zugang zu Finanzierung und Versicherung von Exporten im Bereich zwischen 100.000 Euro und 5 Mio. Euro (Small Tickets). Der Importeur erhält bei Bestellung der Ware eines deutschen Unternehmens gleichzeitig Zugang zu den Finanzierungskonditionen des deutschen Kapitalmarkts. Davon profitieren beide Seiten.

Weltweit werden 50 Prozent der Kreditanfragen in diesem Bereich von den Banken abgelehnt. Die Leidtragenden sind hauptsächlich kleine und mittlere Unternehmen. Das zeigen auch die bisherigen Erfahrungen von HandEX: Im Mittel haben die Kreditanfragen eine Höhe von rund 1,5 Mio. Euro (Median rd. 700.000 Euro). Vom bisher angefragten Volumen ist ein achtstelliger Betrag aktuell noch offen zur möglichen Finanzierung.

Vincent Lauer, Co-Gründer und CEO von HandEX, sagt: „Die starke Nachfrage in den ersten Monaten zeigt, dass wir mit HandEX offensichtlich einen Nerv getroffen haben. Mit einem konsequenten Technologie-Ansatz bauen wir Hürden ab: Rating und Kreditbetreuung des Bankpartners lassen sich wirtschaftlich abbilden, der Endkunde gelangt nutzerfreundlich auf handex.de zur Finanzierung.“

Zum Start legt HandEX den Fokus auf die Branchen Maschinenbau und Erneuerbare Energien. Zielregionen der Exporte sind bisher die GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten: Russland, Weißrussland, Ukraine u.a.), Nordafrika, Südostasien und Lateinamerika. Die Angebote des Hamburger Startups umfassen bisher den Bestellerkredit, Forfaitierung sowie Hermesdeckungen und richten sich sowohl an Importeure im Ausland als auch vermittelnd an Exporteure im Inland. Die Projekte sind so vielfältig wie der deutsche Mittelstand. Zum Beispiel der Maschinenbauer aus Norddeutschland, der eine Maschine nach Mexiko verkauft und die Versicherung bequem über HandEX abwickelt. Oder der Generalunternehmer für Photovoltaik-Anlagen, der nach Nordafrika liefert und seine Forderungen an HandEX abtritt (Forfaitierung). Dadurch bekommt er schnell 95% des sechsstelligen Auftragswerts ausgezahlt.

HandEX ist der One-Stop-Shop in allen Belangen der Finanzierung und Versicherung des globalen Warenhandels. Der Finanzierungspartner ist die Varengold Bank aus Hamburg. Die Exportkreditgarantien werden im Auftrag der Bundesregierung von der Euler Hermes AG als Mandatar des Bundes bearbeitet.

„Als verlässlicher Fintech-Partner des Mittelstands tragen wir langfristig zur globalen Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei. Nach geglücktem Marktstart werden wir uns nun Schritt für Schritt neuen Zielmärkten und Herstellerbranchen zuwenden.“

HandEX wurde im Januar 2019 von Vincent Lauer (CEO), Patrick Kupitz (CFO) und Asfandyar Malik (CTO) in Hamburg gegründet. Nach Entwicklungs- und Testphase ist handex.de seit September 2019 für Endkunden zugänglich. Die digitale Plattform bietet Unternehmen aus aller Welt Zugang zu Finanzierungskonditionen des deutschen Kapitalmarkts und Exportkreditgarantien des Bundes. Nach erstmaliger Freischaltung des Benutzerkontos, findet der Endkunde alle seine Dokumente übersichtlich an einem Ort, kann Anträge stellen, verwalten und den jeweils aktuellen Bearbeitungsstatus einsehen.

Über HandEX

HandEX wurde 2019 von Vincent Lauer (CEO), Patrick Kupitz (CFO) und Asfandyar Malik (CTO) in Hamburg gegründet. Das Fintech ist der einzige Anbieter, der Unternehmen einen volldigitalen Zugang zu Exportfinanzierungen in Verbindung mit Hermesdeckungen ab 100.000 € bietet. Finanzierungspartner ist die Varengold Bank aus Hamburg. Die Exportkreditgarantien werden im Auftrag der Bundesregierung von der Euler Hermes AG als Mandatar des Bundes bearbeitet. Die Seed-Finanzierungsrunde wurde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF III) angeführt. Weitere Informationen: https://handex.de/

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